Team

Laura Zielinski

Laura Zielinski (sie/ihr) arbeitet freischaffend als Theatermacherin, Dramaturgin und Creative Producer. Sie ist in unterschiedlichen Konstellationen an Theater- und Medienprojekten beteiligt. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis (B.A.) nahm sie 2019 ihr Studium der Szenischen Forschung (M.A.) auf und lebt und arbeitet seitdem im Ruhrgebiet. 2020 entwickelte sie in Zusammenarbeit mit Kat Hess den Audiowalk Crying at the Videotheque, in welchem das Generieren von Emotionen im öffentlichen Raum untersucht wurde. Weitere Arbeiten mit K. Heß waren die Solo-Performance They see them rollin’ (2021, Performance: Kat Hess) und das Hörstück Queer Landshaping (2022) gemeinsam mit queeren Jugendlichen. Gemeinsam mit Josephine Raschke übernahm Laura Zielinski 2021 die Leitung des Stadtteil-Projekts ParkStreifen am Figurentheater-Kolleg Bochum und veranstaltete in dessen Rahmen zahlreiche Veranstaltungen die einen Dialog zwischen Stadtteil und Kulturinstitution anregten. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit J. Raschke entstanden die Projekte Ein Gefühl von Arbeit (2022, Kooperation mit dem DRK Bochum) und Die Liebe ist ein seltsames Spiel (2023, Kooperation mit St. Mauritiusstift) - in beiden Arbeiten wurden Themenkomplexe intergenerationell mit Senior*innen aus Pflegeeinrichtungen verhandelt. Laura Zielinski ist Teil des Kollektivs MAXIMA: und Creative Producer des Theater- und Performance Netzwerks STERNA | PAU. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie im NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste tätig und Teil des Leitungsteams des Residenzprogramms 2900m² am Kunsthaus Helleweg. 

Bild: ©Emelyn Yábar Tito

Marlene Helling
Marlene Helling (sie/ihr) hat Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim studiert und schließt gerade den Master Szenische Forschung an der Ruhr-Universität in Bochum ab. Sie ist Performerin und Creative Producerin und entwickelt Performances an der Schnittstelle von Tanz, Sport und Videokunst, die sich mit gesellschaftlichen, ökologischen und feministischen Fragestellungen auseinandersetzen. Als Performerin ist sie in verschiedenen Produktionen der Regisseurin Marlin de Haan engagiert, die im FFT Düsseldorf, Kunstmuseum Bochum und dem Museum Kurhaus Kleve gezeigt werden. Außerdem ist sie Teil des Kollektiv MAXIMA:, dessen letzte Arbeit FITNESS 2.0 in den Rottstr5Kunsthallen, beim Zeitzeug_Festival in Bochum und im LAB in Frankfurt am Main gezeigt wurden. Außerdem arbeitete sie zusammen mit Claudia Bosse an einer Arbeit zu Susan Sonntags „Das Leiden anderer betrachten“. Neben ihrer künstlerischen Arbeit kuratiert sie für das Produktionsbüro space | lab Veranstaltungen und ist Künstlerische Leitung des Residenzprogramms 2900 m² am Kunsthaus Hellweg.


https://www.marlenehelling.com/

Bild: ©Emelyn Yábar Tito 

Jakob Helling
Jakob Helling (er/ihm) ist Komponist und Trompeter. Er studierte Trompete an der Hochschule für Künste in Bremen sowie an der Folkwang Universität der Künste Essen (Ruhr) und anschließend Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (KUG), welches er 2019 mit Auszeichnung abschloss. Bisherige Höhepunkte seiner künstlerischen Laufbahn waren Kompositions- und Arrangementaufträge für Sinfonieorchester wie die Kammerphilharmonie Bremen oder Jazz-Orchester wie das Subway Jazz Orchestra Köln, das Concept Art Orchestra Prag oder die Grazer Bands KUG Jazz Orchestra (mit Bobby Shew als Solist) oder das Graz Composers Orchestra. Außerdem blickt er auf Zusammenarbeit mit Maria Schneider, ein Engagement als Substitut in der WDR Big Band oder Mitgliedschaft im Bundesjazzorchester (BuJazzO) zurück.

Mit seiner 2019 gegründeten Jakob Helling Concert Big Band präsentiert er sich der Öffentlichkeit sowohl als Dirigent als auch als Komponist und gewann den Förderpreis des Carrer Service Centers der Kunstuniversität Graz als auch einen Würdigungspreis der KUG.

In 2021 leitete er Aufnahmen mit Musik von Jim Rotondi, die er für das Wiener Notes & Tones Jazz Orchestra – um ein Kammerorchester erweitert – arrangiert hat. Dieses Album wurde noch 2022 veröffentlicht. Gerade veröffentlicht sind außerdem seine Arrangements von Jaques Offenbachs „CanCan“ aus der Oper „Orpheus in der Unterwelt“ für die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen im Rahmen des Projekts „Music Swap Lab“. Jakob Helling ist Teil des Leitungsteams des Residenzprogramms 2900m² am Kunsthaus Hellweg.


Bild: ©Wenzel

Resident*innen

Lucy Liebe
Lucy Liebe ist Multiinstrumentalistin und Produzentin. Aus Bielefeld kommend, hat sie in Osnabrück und Köln E-Gitarre studiert.


Zurückblickend auf eine Reichhaltige Diskographie fokussierte sie im Kunsthaus Helleweg ihr Debutsoloalbum und arbeitete dabei vor Allem aus genderqueerer Perspektive an ihrem Songwriting.


Bild: ©Lucy Liebe

Vito und Marina Fervenza
Marina Fervenza ist eine brasilianische Schauspielerin und Performerin. Seit 2022 wohnt sie in Bochum und ist Teil des Masterstudiengangs Szenische Forschung an der RUB. Sie arbeitet in Produktionen seit 2017 und entwickelt ihre eigene künstlerische Recherche in den Schnittstellen von Performance, Autobiographie und Dramaturgie.


Vito O. Az. ist ein*e Tonkünstler*in aus Brasilien mit Wohnsitz in Bochum. Vito arbeitet seit 2014 mit Ton als selbständiges narratives Medium. Sound Design Werke von Vito wurden mehrfach für Preise im Bereich Film und Darstellende Künste nominiert und ausgezeichnet.


Die beide Künstler*innen haben ein gemeinsames Interesse am Schaffen narrativer Medien sowie an der Integration von Aspekten der Fantasie und der Umdeutung der eigenen Realität durch semi-biografische Werke.

Ihr Projekt "willkommend" am Kunsthaus Helleweg zielt darauf ab, soziale Räume und ihr Potenzial willkommend zu sein, zu untersuchen. Anhand von Tonaufnahmen will das Projekt die Veränderung der Umgebung und die Auswirkungen der Isolation/Sozialisierung während der Residenzzeit nachvollziehen.


Bild: ©Emelyn Yábar Tito 

Diana Treder und Maren Zimmermann  

Diana Treder arbeitet als freischaffende Tänzerin und Performerin in Köln und setzt eigene choreografische (Forschungs-)Projekte um. Sie studierte am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der HfMT Köln (Schwerpunkt zeitgenössischer Tanz/Improvisation) und schloss 2023 ihr Masterstudium der Szenischen Forschung ab. Seit 2017 ist Diana Treder Teil des Ensembles Artmann&Duvoisin. 

 
Maren Zimmermann hat in Köln und Kyoto ein Magisterstudium der Philosophie, Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik sowie ein Masterstudium der Tanzwissenschaft am ZZT an der HfMT absolviert. In ihrer interdisziplinären Arbeit befasst sie sich mit aktuellen ästhetischen Positionen und Schnittstellen von Kunst/Tanz, Politik und Philosophie. 

Sie beschäftigen sich mit arbeitenden Körpern in alltäglichen Zusammenhängen, die wir dennoch eher selten sehen (wollen). In der 2022 entstandenen choreographischen Arbeit „In der Arbeit zu Hause“ untersuchten Treder und Zimmermann choreographisch, wie Lieferketten und Verfahren aus der Logistik sich an tanzende Körper zurückbinden lassen, um zu betonen, dass diese eher abstrakten Prozesse durch arbeitende Körper, besonders LKW Fahrer*innen, ermöglicht werden. 

Während der 2900m² Residenz näherten sie sich choreografisch/ tänzerisch Fragen wie: Welche Gemeinsamkeiten haben tänzerische und landwirtschaftliche Bodenarbeit? Wie positionieren sich z.B. Körper und Boden zueinander? Welche Wissens- und Bewegungsschichten des Bodens können wir choreografisch erfahrbar machen? Was können wir vom Boden lernen? 


Bild: ©Emelyn Yábar Tito 

Kompliz*innen

Cosmo Glanc

Cosmo Glanc 96* ist Theatermacher_in und Autor_in, lebt in Dortmund und arbeitet im Ruhrgebiet. In Cosmos Arbeit(en) werden Themen an den Schnittstellen von Gedächtnis, (Selbst-)Ermächtigung, sozialen Fragen und Queer Theory verhandelt und meist partizipativ gedacht. Cosmo ist Teil des Regie- und Autor_innenkollektivs Operation Memory; die Arbeit "Cherchez la Femme“ wurde am Theater Dortmund gezeigt. 2022 wurde Cosmos Konzept "Leave me to Dream" im Rahmen des Förderkorbs der Stadt Dortmund prämiert.

Bild: ©Leopold Achilles

Hugo Hilpmann

Hugo Hilpmann, geboren 2002 in Greiz und aufgewachsen in Elsterberg, studiert an der Hochschule Bielefeld Fotografie und Bildmedien. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen autobiographischen Inszenierungen, den Fragen nach Erinnerungen im eigenen Familienarchiv sowie geschichtlicher Auseinandersetzung mit der DDR. Seine Arbeiten wurden in mehreren Gruppen-ausstellungen gezeigt. Darunter „Fundament“ und „Ausstelllkammer: I love Dirk“ am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld und „In Erinnerung an…“ in der Galerie Artist Unlimited in Bielefeld. Seine Arbeit „30,0kg/m2“ wurde im Further04, der Jahresausgabe der Fotobus Society, veröffentlicht. Neben seiner fotografischen Praxis ist er auch als Kurator tätig. Er kuratierte die Ausstellung „In Erinnerung an…“ in der Galerie Artist Unlimited Bielefeld und „Fundament“ am Fachebereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld. 

Instagram: @hugohilpmann
www.hugohilpmann.de

Judith Grytzka

Judith Grytzka ist als Autorin, Regisseurin und Theaterpädagogin im Ruhrgebiet tätig. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit einem feministischen Blick auf traditionelle Dramentexte und Erzählstrukturen. 2017 gewann sie für ihr Stück „Blutengel“ bei den Nibelungenfestspielen in Worms den Förderpreis und den Publikumspreis. Seit 2020 studiert sie Szenischen Forschung im Master.


Bild: ©Helmut Bauer 




Sara Gröning
Sara Gröning (*1995 in Mönchengladbach-Rheydt) hat Szenische Künste in Hildesheim sowie Dramaturgie in Frankfurt am Main studiert, wo sie seitdem lebt und als Vermittlerin, Dramaturgin und Produzentin arbeitet. Seit 2021 leitet sie das Workshop- und Vermittlungsprogramm des "Starke Stücke"-Festivals für junges Publikum. Nebenbei ist sie in der freien Szene unterwegs und gründete 2023 das Label "Kunst und Kuchen" für generationenübergreifende und partizipative Projekte. 

Bild: © Soheil Honarmand 

fiege_mletzko

Das Theaterlabel fiege_mletzko wurde von Mareike Fiege und Viktoria Mletzko 2018 in Münster gegründet. Seitdem entstehen unter Regie und Produktion des Labels literaturbasierte Schauspielstücke am Theater im Pumpenhaus Münster. Das Ziel: junge, professionalisierte Kunstschaffende spartenübergreifend zusammenbringen. Sprachlich und ästhetisch beschäftigt sich das Label unter anderem mit Zuständen der Psyche, Hölle und Ewigkeit, Zeit als Loop, und Gesellschaftsstrukturen.


Homepage:             https://fiege-mletzko.com/

Portrait von K_G:    https://kritik-gestalten.de/kritik/jede-art-von-abgrund/

Bild: ©Erich Saar

Jakob Helling Concert Big Band
Die Jakob Helling Concert Big Band ist ein international besetztes Ensemble, das einen Spagat zwischen Tradition und Moderne versucht.

Die Musiker aus aller Damen und Herren Länder lieben es diese swingende und gleichzeitig zeitgemäße, kurzweilige aber nie stumpfe Musik aus der Feder des Namensgebers zu präsentieren. Dabei sind alle Musiker gleichzeitig phantastische Solisten wie auch Ensemblespieler. Mit dem Debüt-Album „Live in 2019“ wurde die Band zum Geheimtipp für Liebhaber großorchestraler Jazzmusik. Nun veröffentlichen Sie in 2023 ein neues Album, in Zusammenarbeit mit einer ganz besonderen Gast-Solistin: der niederländischen „Powerfrau des Jazz“: Fay Claassen. 


www.jakobhelling.com

Bild: ©Lukas Diller

between feathers

With the name between feathers, four musicians came together to offer a unique formation to the contemporary Austrian music scene: voice, flutes, accordion, and percussion. Along with performing international and regional repertoire, it is to collaborate with the composers of our time as well as visual artists, philosophers, and dancers that inspires the four Viennese musicians to create well-thought programs reflecting the preoccupations of our modern society.

Website: www.betweenfeathers.com

Bild: ©Valerie Maltseva

Kunstkreis Versmold e.V.

Der Kunstkreis Versmold e.V. ist eine führende Einrichtung für bildende Kunst in Versmold. 1974 wurde er von Künstler*innen um Johannes Schepp gegründet.

Der Kunstkreis hat zwei Schwerpunkte in den Räumen der Galerie'et, die vom Verein im Zentrum Versmolds betrieben wird. Erstens werden im Schauraum jährlich ca. 10 Ausstellungen von regionalen und z.T. überregionalen Künstler*innen gezeigt. Hervorzuheben ist die jährliche Mitgliederausstellung zur Jahreswende.  Außerdem gibt es regelmäßig Kulturveranstaltungen in der Galerie: Performances, Lesungen, multimediale Veranstaltungen, Musikaufführungen, Kabarett und mehr. Zweitens werden im angeschlossenen Werkraum zahlreiche künstlerische und kunstpädagogische Formate angeboten.

 Bild: ©Emelyn Yábar Tito