KUNSTHAUS KIOSK

Staubsauger Staubzauber 

Familienfest mit dem Theaterkollektiv äöü und Holzi Lehmstein

Iiiiieh was ist denn da unter dem Bett? Dieses graue fluffige Häufchen neben deinem liebsten Kuscheltier? Ah, hinter dem Sofa ist wieder eines! Und auf den Büchern im Regal ist auch so eine komische graue Schicht. Das ist ja überall! Hm. Lass mal anpusten und schauen, was passiert. Wow, das kann ja fliegen, tanzen und glitzert in der Luft wie Sterne.


Die Theatergruppe äöü lud ein zu einem Abenteuer des mikroskopisch Kleinen. Sie verwandelten sich in Staub-Forscher:innen und tauchten ein in die Welt der Flusen, Krümel und Staubkörner. 

Im Anschluss rollte Holzi Lehmstein mit dem Bastelmobil in den Garten. 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und die Volksbank Versmold


 KUNSTHAUS KIOSK

tiny moving spaces

Workshop mit dem make a move collective

In dem Workshop wurde gemeinsam mit den Tänzer*innen des make a move collective zeitgenössischer Tanz, Bewegungsspiele und Parkour-Elemente ganz neu entdeckt.
Hindernisse wurden laufend, krabbelnd, springend, kletternd und
balancierend überwunden. Und es wurden Tanz- und Bewegungsspiele in der Gruppe und in Verbindung mit Treppenstufen, Parkbänken oder Fahrradständern gespielt. 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Volksbank Versmold und die Bürgerstiftung Versmold
 © Heike Schluckebier 


KUNSTHAUS KIOSK 

„It Seemed a Sheet of Sun“ 

von Leo Teufel

 

Multi Kanal, Sound/Video/Raum Installation
Am 26.10.2025 in der Galerie'èt des Kunstkreeis Versmold

„It Seemed a Sheet Of Sun“ befasst sich mit der unvorstellbaren Kraft und Auswirkung von Atomwaffen. Das Video zeigt fünf Atomtests, die zwischen 1952 und 1962 von der US-Regierung durchgeführt wurden. Die Tests fanden in der Atmosphäre statt und die Sprengköpfe hatten eine Sprengkraft zwischen 16 und 1200 Kilotonnen TNT. 

Das digitalisierte Filmmaterial der Tests wurde hochskaliert und interpoliert. Männerstimmen singen den Ton „h“ und durch das Tritonus Intervall entwickelt sich das Stück zu einem disharmonischen Klang. Der Ton „h“ wird von den Komponisten Bach und Berg als Ton des Todes definiert und verwendet. Das Tritonus Intervall wird auch als „Teufelsintervall“ bezeichnet. 


In Kooperation mit dem Kunstkreis Versmold und der Hochschule Bielefeld

KUNSTHAUS KIOSK

Planwagensessions


Auf der diesjährigen Planwagensession trafen wir auf: Judith Grytzka, eine Theatermacherin aus Dortmund, die zur Planwagenfahrt ihren riesigen Webrahmen mitbrachte, Physical-Theater-Artist Meret König, die einen Theatertext angelehnt an das Schauspiel Leonce & Lena von Georg Büchner präsentierte und Shams Kassab, Teilnehmerin der letzten Kunsthaus-Helleweg-Residenz, die eine Bauchtanz-Performance zeigte. Außerdem begegnet ihr dem Peckeloher Musiker Frittken Megger von der Band „Spaßandas”, der eigene deutschsprachige Songs über Westfalen spielte, sowie Nooshin Seifi, die am Kunsthaus zu einer Performance mit perischem Essen einlud.


KUNSTHAUS KIOSK 

Einen Tag Spektakel

Momo - mobiles Erzähltheaterstück mit Musik ab 8 Jahren
mit Maria Trautmann, Maika Küster

Momo wohnt irgendwo am Rande der Stadt in der Ruine eines alten Amphitheaters. Die Menschen lieben es, sie zu besuchen, denn Momo hat eine ganz besondere Gabe: zuhören. Doch ein Schatten hat sich über die Welt von Momo und ihren Freunden gelegt: Graue Herren treiben ihr Unwesen und stehlen den Menschen ihre Zeit. Seitdem werden die Tage kürzer, Träumen gilt als ein Verbrechen und keiner kann mehr die Stille ertragen. Von einer einzigen Darstellerin mit wenigen Alltagsgegenständen erzählt, entsteht Momos Geschichte in unserer eigenen Fantasie. Wenn man richtig zuhört…
Hier gehts zum Trailer


Eis am Gletscherkiosk
mit Objektspielerin Sara Hasenbrink


Momo-Bastelaktion
mit Holzi Lehmstein
Das Versmolder Projekt unterstützt  bereits seit 2020 Kinder dabei fantasievolle Skulpturen, Figuren und Masken zu basteln und zu bauen. Selbstbestimmt und ressourcenschonend entstehen dabei kleine (oder große) Kunstwerke zum mitnehmen. 


Musik für große Mäuse
mit Jazzmusiker und Komponist Jakob Helling


2900m² Residenz 2024


Die Künstler*innen in der 2900m² Residenz waren Aisha Samat,  Meghna Bhardwaj,  Dženny Samardžić,  Shams Kassab und Vera Moré. Vom 19.08. - 08.09.2024 arbeiteten die fünf im Kunsthaus, trafen ihre Pat*innen und lernten Bürger*innen der Region kennen. Am 07.09.2024 gab es ein Abschlussfest wo Arbeitsstände präsentiert wurden.

Die Residenz 2024 am Kunsthaus Helleweg wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramm NRW (RKP), sowie durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, zudem vom LWL-Kulturfonds .
Die Reihe Kunsthaus Kiosk, in deren Rahmen auch das Abschlussfest stattfand wurde zudem gefördert von der Volksbank Versmold und der Bürgerstiftung Versmold.

Credit: Emelyn Yábar

| TIMEFRAME | 

KUNSTHAUS KIOSK - Gastspiel

2016 wurde im Rahmen von 40 Jahre Voyager eine „Goldene Schallplatte für Aliens“ mit den bedeutendsten Liedern der Weltgeschichte erstellt und ins All geschickt. Ähnliche Projekte wie die Persönliche Zeitkapsel im Museum Brandhorst oder Giesing blickt Richtung Zukunft im MUCBOOK München nehmen es sich zum Ziel die Gegenwart in Form von Musik, Text oder Material festzuhalten und zu konservieren. Die Performance | TIMEFRAME | greift diese Idee auf und überträgt sie auf den Tanz. Eine digital erstellte Text- und Soundcollage mit Impressionen aus den Jahren 2023 und 2024 tritt in der ca. 20minütigen Performance in einen Dialog mit den abstrakten Bewegungen des Performers. Die Collage vereint dabei Texte, welche sich ins kollektive Gedächtnis der Gesellschaft eingearbeitet haben, sowie Text- und Soundschnipsel aus eher alltäglichen Situationen. Dabei bleibt das Gehörte, sowie die Bewegung immer hoch subjektiv und schafft einen individuellen Resonanzraum für die Zuschauenden.

Performance von und mit: Simon Niemann
Am 31.08. in der laufenden Ausstellung der Galerie 'et

Vielen Dank an die Fördernden: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Regionales Kulturprogramm NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Volksbank Versmold, Bürgerstiftung Versmold
In Kooperation mit: Kunstkreis Versmold e.V.

KUNSTHAUS KIOSK - Planwagenfahrt


Mit:
Yasemin Peken, Josephine Kalies, Die Versmolder Wurstweisen, Josephine Raschke und Max Peters

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramm, sowie durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, zudem vom LWL-Kulturfonds und der Bürgerstiftung Versmold.

Credit: Hanna Retz

KUNSTHAUS KIOSK

Die vierteilige Veranstaltungsreihe verbindet Künstler*innen aus Stadt und Land im Kunsthaus. In verschiedenen Formaten laden wir alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

20.April 2024 / 16 Uhr / Kunsthaus Helleweg
Regionale Bands, eine digitale Liegekur und ein Dokumentarfilm

13.Juli 2024 / 16 Uhr / Treffpunkt Kunsthaus
Planwagenfahrt mit künstlerischem Programm

31.August 2024 / 18 Uhr / Galerie 'et
Theaterperformance von Simon Niemann

07.September 2024 / 16 Uhr / Kunsthaus Helleweg
Abschlussveranstaltung mit Beiträgen der Resident*innen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramm, sowie durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, zudem vom LWL-Kulturfonds und der Bürgerstiftung Versmold.
 

Credit: Emelyn Yábar 

2900m² Residenz 2023


Die Residierenden der ersten Residenzphase waren Marina Fervenza, Vito O.Az., Lucy Liebe, Diana Treder und Maren Ziimmermann. Vom 21.08. - 10.09.2023 arbeiteten die Künstler*innen im Kunsthaus, trafen ihre Pat*innen und lernten Bürger*innen der Region kennen. Am 09.09.2023 gab es ein Abschlussfest wo Arbeitsstände präsentiert wurden.

Die erste Residenz am Kunsthaus Helleweg wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramm, sowie durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, zudem von der Stiftung Standort:hier der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold.

Credit: Emelyn Yábar
 

Ania Pachura hat eine Dokumentation über die erste Residenz im Kunsthaus gefilmt:

Kunsthaus Winterfest


Am 11.12.22 fand das Kunsthaus Winterfest statt zu dem Nachbar*innen und Interessierte aus der Umgebung mit Künstler*innen, die im Rahmen der “Community of Praxis” am Haus waren, zusammen gekommen sind. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Projektleiterinnen Laura Zielinski und Marlene Helling gab es etwas zu Essen und zu Trinken und eine Installation im Haus. Die Tänzerin Pauli Nafer zeigte in Kollaboration mit dem “Why Not? Kollektiv” eine Videoinstallation mit dem dazugehörigen Manifest „Hadra“.

Credit: Judith Grytzka

Community of Praxis


Im Rahmen des “Raus ins Land” Förderprogramms fanden 2022 zwei mal Tiny Residencies am Kunsthaus Hellweg statt. Die beiden Mini-Residenzen fanden unter dem Titel “Community of Praxis” statt. Der Idee einer Residenz sollte in diesem Format Raum gegeben werden und in eine künstlerische Test-Phase gehen. Dafür wurden verschiedene Angebote gemacht, gemeinsam über das mögliche Residenzformat nachzudenken. Vom 4. - 11. September 2022 und vom 9. - 14. Dezember 2022 wurden Künstler*innen aus dem Umfeld des Kunsthaus Hellweg in das Haus eingeladen, um darüber ins Gespräch zu kommen was dieser Ort braucht und wie dort künstlerisch gearbeitet werden kann. Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen schauten aus ihren Perspektiven auf das Gebäude und die Umgebung. Zudem gab es den Raum die Umgebung zu nutzen, um über eigene künstlerische Fragestellungen/Projekte nachzudenken und diese in Feedbackrunden zu reflektieren.

Credit: Marlene Helling

Kunsthaus Fest


Am 17.09.2022 fand die erste Veranstaltung im Kunsthaus Hellweg statt, zu der Nachbar*innen, Vereinsmitglieder, Interessierte und Akteur*innen aus Versmold und Umgebung eingeladen wurden. Marlene Helling und Laura Zielinski stellten den Verein und die Idee des Residenzprogramms erstmals offiziell vor und beantworteten Fragen der Besucher*innen. Im Anschluss gab die Kölner Musikerin Elsa Johanna Mohr ein deutsch/portugiesisches Wohnzimmerkonzert, das einige Zuhörer*innen zu Tränen rührte. Auf dem Dachboden des Kunsthaus wurde die Videoarbeit “20 21” von Jana Ida Barkanowitz gezeigt die sich mit Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Bewegung beschäftigt. Im Anschluss an das Programm grillte Ute Helling für die Gäste und bei Bier und Limo ging einer der letzten sommerlichen Tage des Jahres zu Ende.

Credit: Laura Zielinski

Translating Pasts Into Future


Die Künstlerinnen und Projektleiterinnen Negar Foroughanfar und Marlene Helling haben sich 2021 und 2022 mit der Frage beschäftigt „Wie kann eine Umgestaltung eines Familienerbes eine mögliche Methode für mehr Teilhabe in den darstellenden Künsten sein“? Da das Kunsthaus Helleweg ein Erbstück ist, was schon seit Generationen weitergetragen wird, war dieses Haus Ausgangspunkt ihrer Recherche. Welche Privilegien gehen sind mit dem Besitzen dieses Ortes einher und wie können sie offengelegt werden? Die Zusammenarbeit von Negar und Marlene hat viele Erkenntnisse über einen machtkritischen Umgang mit Eigentum hervorgebracht. Ihre Recherche und künstlerische Arbeit wurde gefördert durch die Rechercheförderung von „Performing Exchange“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste und #takecare vom Fonds Darstellende Künste. 

Credit: Negar Foroughanfar