KUNSTHAUS KIOSK

Die vierteilige Veranstaltungsreihe verbindet Künstler*innen aus Stadt und Land im Kunsthaus. In verschiedenen Formaten laden wir alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

20.April 2024 / 16 Uhr / Kunsthaus Helleweg
Regionale Bands, eine digitale Liegekur und ein Dokumentarfilm

13.Juli 2024 / 16 Uhr / Treffpunkt Kunsthaus
Planwagenfahrt mit künstlerischem Programm

31.August 2024 / 19 Uhr / Galerie 'et
Theaterperformance in der laufenden Ausstellung

07.September 2024 / 16 Uhr / Kunsthaus Helleweg
Abschlussveranstaltung mit Beiträgen der Resident*innen

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramm, sowie durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, zudem vom LWL-Kulturfonds und der Bürgerstiftung Versmold.
 

Credit: Emelyn Yábar 

2900m² Residenz 2023


Die Residierenden der ersten Residenzphase waren Marina Fervenza, Vito O.Az., Lucy Liebe, Diana Treder und Maren Ziimmermann. Vom 21.08. - 10.09.2023 arbeiteten die Künstler*innen im Kunsthaus, trafen ihre Pat*innen und lernten Bürger*innen der Region kennen. Am 09.09.2023 gab es ein Abschlussfest wo Arbeitsstände präsentiert wurden.

Die erste Residenz am Kunsthaus Helleweg wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Regionalen Kulturprogramm, sowie durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, zudem von der Stiftung Standort:hier der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold.

Credit: Emelyn Yábar
 

Ania Pachura hat eine Dokumentation über die erste Residenz im Kunsthaus gefilmt:

Kunsthaus Winterfest


Am 11.12.22 fand das Kunsthaus Winterfest statt zu dem Nachbar*innen und Interessierte aus der Umgebung mit Künstler*innen, die im Rahmen der “Community of Praxis” am Haus waren, zusammen gekommen sind. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Projektleiterinnen Laura Zielinski und Marlene Helling gab es etwas zu Essen und zu Trinken und eine Installation im Haus. Die Tänzerin Pauli Nafer zeigte in Kollaboration mit dem “Why Not? Kollektiv” eine Videoinstallation mit dem dazugehörigen Manifest „Hadra“.

Credit: Judith Grytzka

Community of Praxis


Im Rahmen des “Raus ins Land” Förderprogramms fanden 2021 zwei mal Tiny Residencies am Kunsthaus Hellweg statt. Die beiden Mini-Residenzen fanden unter dem Titel “Community of Praxis” statt. Der Idee einer Residenz sollte in diesem Format Raum gegeben werden und in eine künstlerische Test-Phase gehen. Dafür wurden verschiedene Angebote gemacht, gemeinsam über das mögliche Residenzformat nachzudenken. Vom 4. - 11. September 2022 und vom 9. - 14. Dezember 2022 wurden Künstler*innen aus dem Umfeld des Kunsthaus Hellweg in das Haus eingeladen, um darüber ins Gespräch zu kommen was dieser Ort braucht und wie dort künstlerisch gearbeitet werden kann. Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen schauten aus ihren Perspektiven auf das Gebäude und die Umgebung. Zudem gab es den Raum die Umgebung zu nutzen, um über eigene künstlerische Fragestellungen/Projekte nachzudenken und diese in Feedbackrunden zu reflektieren.

Credit: Marlene Helling

Kunsthaus Fest


Am 17.09.2022 fand die erste Veranstaltung im Kunsthaus Hellweg statt, zu der Nachbar*innen, Vereinsmitglieder, Interessierte und Akteur*innen aus Versmold und Umgebung eingeladen wurden. Marlene Helling und Laura Zielinski stellten den Verein und die Idee des Residenzprogramms erstmals offiziell vor und beantworteten Fragen der Besucher*innen. Im Anschluss gab die Kölner Musikerin Elsa Johanna Mohr ein deutsch/portugiesisches Wohnzimmerkonzert, das einige Zuhörer*innen zu Tränen rührte. Auf dem Dachboden des Kunsthaus wurde die Videoarbeit “20 21” von Jana Ida Barkanowitz gezeigt die sich mit Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Bewegung beschäftigt. Im Anschluss an das Programm grillte Ute Helling für die Gäste und bei Bier und Limo ging einer der letzten sommerlichen Tage des Jahres zu Ende.

Credit: Laura Zielinski

Translating Pasts Into Future


Die Künstlerinnen und Projektleiterinnen Negar Foroughanfar und Marlene Helling haben sich 2021 und 2022 mit der Frage beschäftigt „Wie kann eine Umgestaltung eines Familienerbes eine mögliche Methode für mehr Teilhabe in den darstellenden Künsten sein“? Da das Kunsthaus Helleweg ein Erbstück ist, was schon seit Generationen weitergetragen wird, war dieses Haus Ausgangspunkt ihrer Recherche. Welche Privilegien gehen sind mit dem Besitzen dieses Ortes einher und wie können sie offengelegt werden? Die Zusammenarbeit von Negar und Marlene hat viele Erkenntnisse über einen machtkritischen Umgang mit Eigentum hervorgebracht. Ihre Recherche und künstlerische Arbeit wurde gefördert durch die Rechercheförderung von „Performing Exchange“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste und #takecare vom Fonds Darstellende Künste. 

Credit: Negar Foroughanfar